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Emmi wächst auch im Inland wieder

Emmi steigerte 2013 dem Umsatz um 10,6 Prozent auf 3298,2 Millionen Franken. Grund für die Steigerung ist ein starkes Auslandgeschäft und ein organisches Wachstum im Inlandmarkt, zum ersten Mal seit 2008.

von Alimenta Import

Dabei unterstützt der grösste Milchverarbeiter der Schweiz die Verbände. (Bild: zVg)

Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte stieg der Nettoumsatz um 1,6 Prozent. Erfolgsfaktoren waren Caffè Latte, Kaltbach und die im Inlandmarkt eingeführten “Jogurtpur” und “goodday”, wie Emmi schreibt. Umsatzeinbussen entstanden aufgrund von rückläufigen Butter- und Milchpulverentlastungsexporten, diese würden aber keinen wesentlichen Einfluss auf die Erträge haben, heisst es weiter.
Im Inlandmarkt stieg der Nettoumsatz um 1,14 Prozent auf 1863,1 Mio. Franken. Im Inland wirkten positive (Akquisition der Käserei Studer) und negative Effekte (Verkauf der Nutrifrais-Anteile).
International wuchs der Nettoumsatz um 26 Prozent auf 1’435,1 Mio. Franken. Treiber waren Emmi Caffè Latte in Österreich, Grossbritannien und Spanien, der Export von Käsesepezialitäten, von Fondue und Raclette und die lokal in den USA und in Chile und Tunesien produzierten Käse und Molkereiprodukte. Akquisitionseffekte ergaben sich durch die Beteiligungserhöhungen an der spanischen Kaiku, der französischen Diprola, der Beteiligung an der holländischen AVH Dairy Trade und dem Kauf der italienischen Rachelli.