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Raclettekrise in Sotschi

Die Nachfrage der Russen nach Raclette in der Olympiastadt Sotschi ist gross. Jetzt sei sogar ein Raclettelaster verschwunden, wie der Blick meldet.

von Alimenta Import

Das House of Switzerland bei der Endmontage.

Die Russen sind ganz wild auf das Raclette im «Swiss House» in Sotschi. Vor dem Schweizer Haus im Olympiadorf in Sotschi bildeten sich lange Schlangen. Alle wollten sich eine Portion Raclette ergattern. «Nach knapp zehn Tagen war aber schon kein Raclette mehr zu haben», wie der Blick den «Swiss House»-Chef Christian Züger zitierte.

Offenbar hatte man sich verkalkuliert. «Wir rechneten mit rund 40 Kilo Raclette pro Tag, ähnlich wie bei der Sommerspielen in London vor zwei Jahren. Aber es wurden dann schnell mal 70 bis 80 Kilo pro Tag. Vor allem die Russen zeigten sich unerwartet als grosse Raclette-Liebhaber», sagt Philipp Mosimann, Geschäftsführer der Catering-Firma.

Dazu kommt aber noch ein weiteres Problem. Eigentlich war Nachschub unterwegs. Doch ein Lastwagen, der 800 Kilo geladen hatte, ist offenbar verschwunden. Seit der 20-Tönner an der russischen Grenze war, sei nichts mehr von der Lieferung gehört worden. Die Agentur Reuters empfehle als Ersatz das «Käsegericht» Älplermakkaroni mit Apfelmuus. pd/hps