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Goldbär von Lindt trägt Sieg davon

Der Schweizer Schokoladekonzern Lindt erhält im Goldbärenstreit Recht. Der Schokoladen-Teddy verletze dem Gummibärchen Hersteller Haribo die Markenrechte nicht.

von Alimenta Import

Das Kölner Oberlandesgerichts erklärte letzten Freitag in einer vorläufigen Einschätzung, dass er in den Lindt-Schokoladen-Teddys keine Verletzung der Markenrechte des Gummibärchen-Herstellers Haribo sehe. Haribo sieht durch die in Goldfolie verpackten Lindt-Schokoladenbären seine Rechte an der Marke “Goldbären” verletzt und will die Teddys verbieten lassen, wie lz-online schreibt.

Das Landgericht Köln hatte dem Fruchtgummi-Hersteller in erster Instanz recht gegeben. Die Richter des Oberlandesgerichts widersprachen aber dieser Einschätzung. Sie sehen bislang keine Verwechslungsgefahr. Ihre endgültige Entscheidung wollen die Richter am 11. April bekanntgeben.

Der Goldbären-Streit wird laut lz-online wahrscheinlich auch noch den Bundesgerichtshof beschäftigen. Denn die Hersteller wollen den Prozess durch alle Instanzen treiben, um Rechtssicherheit zu erlangen, wie sie bereits ankündigten. Bis dahin darf Lindt seine Schokoladenbären auf jeden Fall weiterverkaufen. Das hatten die Parteien bereits vor dem Urteil in der ersten Instanz vereinbart. lz/hps