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Ramseier mit tieferem Umsatz

Das Fenaco-Unternehmen Ramseier erzielte letztes Jahr einen um sechs Prozent tieferen Umsatz. Dies sei auf die tiefere Mostobsternte zurückzuführen. Die tiefe Ernte schmälerten auch die Saftkonzentraexporte.

von Alimenta Import

Abfüllstrasse von "suurem Most" in Sursee.

Der Schweizer Getränkemarkt bleibe hart umkämpft. Dies schreibt der Safthersteller Ramseier in seiner Mitteilung zum Geschäftsgang 2013. Für den Betrachter erscheint dies auch plausibel, realisierte das zum Fenaco-Konzern gehörende Unternehmen mit Haupsitz in Sursee mit 162 Millionen Franken, einen um sechs Prozent tieferen Umsatz, weil die Obsernte im Herbst 2013 nicht reichlich ausfiel. Die schmälere Ernte ist für das Unternehmen auch der Grund warum weniger Obsaftkonzentrate ins Ausland exportiert wurden.

Dennoch hat das Unternehmen auch Erfolgsmeldungen zu verzeichnen. So habe die Marke Ramseier um zwei Prozent zugelegt. Dabei gelang der Apfelschorle gar eine Steigerung um 10 Prozent. Im Detailhandel konnte dank dem nach wie vor boomenden Conveniencegeschäft das Niveau gesteigert werden. Hingegen musste der Saftproduzent in der Gastronomie Einbussen verzeichnen.

Gesamthaft verarbeitete Ramseier letztes Jahr 32 000 Tonen Obst. Im Herbst konnte das Logistikzentrum mit dem vollautomatisierten Hochregallager mit 16 444 Palettenplätzen in Betrieb genommen werden, was 20 Millionen Investitionen bedurfte.

Weil Ramseier das Biergeschäft in Dosen nicht der deutschen Konkurrenz, die bisher das “Farmer-Bier für die Landi-Läden produzierte, überlassen will, soll am Braustandort Hochdorf eine Dosenabfüllanlage in Betrieb genommen werden. Geplant ist, dass diese 25 000 Dosen pro Stunde abfüllen soll. So soll Wertschöpfung in die Schweiz geholt werden, lässt CEO Christian Consoni in der Mitteilung verlauten. hps