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Durchzogene Bilanz für Fonterra

Der neuseeländische Milchgigant Fonterra hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/14 ein durchzogenes Ergebnis erzielt. Zwar stieg der Umsatz beim Umsatz um 21 Prozent - jedoch brach das operative Ergebnis (EBIT) faktisch ein.

von Alimenta Import

Gleich um 41 Prozent, nämlich von 403 Millionen neuseeländischen Dollar, auf 250 Millionen, ging das operative Ergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr von Fonterra zurück. Beim Umsatz schreibt Fonterra jedoch von einem Rekord. Dieser stieg um 21 Prozent, von sieben auf 11,3 Millarden NZ-Dollar.

Zu schaffen machten dem Molkereikonzern die Folgen der Rückrufaktion von Milchpulver nach dem irrtümlichen Verdacht auf Botulismus-Erregern im August 2013. China, Russland und Sri Lanka belegten den Konzern periodisch mit Einfuhrverboten. Noch stärker belastete den weltweit grössten Exporteur von Molkereiprodukten aber der starke Anstieg der Rohmilchpreisel was zu Lasten der Margen ging.

Den Anstieg spüren auch die Milcherzeuger. Diese profitierten von bis zu 40 Prozent höheren Auszahlungspreisen. Nämlich 8.65 neuseeländische Dollar pro Kilo Feststoffen. Für die kommenden Monate rechnet das Unternehmen weiterhin mit einer positiven Entwicklung am Milchmarkt; dieser profitiere von der wachsenden globalen Nachfrage. Der Molkereikonzern warnte allerdings vor Preisschwankungen und hatte dabei wohl die jüngsten Ergebnisse an der Global Dairy Trade (GDT) vor Augen, wo die Preise für Vollmilchpulver innerhalb eines Monats um mehr als elf Prozent gefallen sind. pd/hps