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Barry Callebaut verkauft dank Petra mehr

Der Schweizer Schokoladezulieferer hat im ersten Halbjahr deutlich mehr verkauft. Dank der Übernahme des Singapurer Petra Foods stieg die Menge um 17,6 Prozent auf 876 297 Tonnen.

von Alimenta Import

Dies trieb den Umsatz um 21,5 Prozent auf 2,9 Milliarden Franken nach oben, wie der weltgrösste Schokoladenhersteller am Mittwoch in seiner Medienmitteilung bekannt gab. Ohne die Übernahme hätte Barry Callebaut 3,1 Prozent mehr Schokolade verkauft. Das Volumen des globalen Schokoladenmarkts stieg in der Berichtsperiode um 3.2%.

Der Betriebsgewinn (EBIT) kletterte um 15,3 Prozent auf 201,7 Mio. Franken. Ohne die Übernahme hätte Barry Callebaut den EBIT um 8,8 Prozent auf 190 Mio. Fr. verbessert.
Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit Sitz in Zürich 119,6 Mio. Franken. Das sind 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Starkes Wachstum erzielte Barry Callebaut in den Schwellenländern (+17.9%). «Ich bin zufrieden mit unserem Halbjahresergebnis», erklärte Konzernchef Jürgen Steinemann im Communiqué. In den Schwellenländern, bei Auslagerungs- und Partnerschaftsverträgen sowie mit den globalen Gourmetmarken sei Barry Callebaut besonders stark gewachsen.

Besonders erfreulich sei auch, dass Integration des gekauften Kakaogeschäfts bereits erste Synergien erzeuge und einen Gewinnbeitrag leiste. Die Integration sei somit auf Kurs, schrieb Steinemann. pd/hps