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Coca-Cola vor Oberstem Gerichtshof

Der Getränkekonzern Coca-Cola steht vor dem Supreme Court der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Oberste Gericht des Landes muss darüber befinden, ob ein Saftgetränk "Granatapfel-Blaubeere" heissen darf, wenn es nur 0,5 Prozent der namensgebenden Säfte enthält.

von Alimenta Import

Kläger ist der Coke-Konkurrent Pom Wonderful, dessen Saft zu 100 Prozent aus Granatapfel besteht. Er sieht in dem Produkt der Coca-Cola-Marke “Minute Maid” eine Konsumententäuschung, da das Getränk zwar “Granatapfel-Blaubeere” heisse, zu mehr als 99 Prozent aber aus Apfel- und Traubensaft bestehe.

In vorheriger Instanz hatte sich der Getränkeriese aus Atlanta vor einem kalifornischen Gericht erfolgreich auf die Vorschriften der US-Lebensmittelaufsicht FDA berufen. Die Obersten Bundesrichter deuteten zum Auftakt der Verhandlungen nun an, möglicherweise an den FDA-Regeln zur “nationalen Einheitlichkeit” der Kennzeichnung rütteln zu wollen. LZ