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Efsa macht Barry Callebaut Hoffnung

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Efsa, hat eine positive wissenschaftliche Meinung für Kakao-Flavanole abgegeben. Damit könnte der schon existierende «Health-Claim» ausgeweitet werden.

von Alimenta Import

Wer Schokolade vom grössten Schokoladekonzern Barry Callebaut isst, tut etwas Gutes für seine Gesundheit. Denn die Kakaoflavaonole sollen sich positiv auf die Blutzirkulation auswirken. Wenigstens gab die europäische Foodsicherheitsbehörde Efsa, eine positive wissenschaftliche Einschätzung zur Wirkung dieser Kakaoextrakte ab.

Dies sei ein erster Schritt für eine Zulassung durch die EU-Kommission, teilte der Schokoladenproduzent am Dienstag mit. Barry Callebaut hatte bei der EFSA beantragt, den bereits existierenden Anspruch auf die Wirksamkeit von Kakaopulver und Schwarzer Schokolade auf die Gesundheit auch auf Produkte aus Kakaoextrakten zu erweitern.

Durch eine Erweiterung des Gesundheitsanspruchs sieht Barry Callebaut Potenzial für einen neuen Markt ausserhalb des Schokoladenbereichs. Die Anwendungen würde neue Möglichkeiten eröffnen, namentlich in der Pharmazie oder der funktionalen oder ergänzenden Ernährung, schreibt das Unternehmen. Die kardiovaskulären Eigenschaften von Kakaoextrakten könnten beispielsweise in Form von Pillen in Apotheken vertrieben werden.
Bereits im September 2013 hatte die EU-Kommission der Gruppe die Rechte eingeräumt, den gesundheitlichen Nutzen von Kakaoextrakten auf die Blutzirkulation im menschlichen Körper hervorzuheben. hps