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Nestlé und Fonterra reduzieren ihre Partnerschaft

Die beiden Foodkonzerne betreiben in Südamerika ein Joint-Venture. Jetzt sollen die einzelnen Unternehmen in allen Ländern, bis auf diejenigen in Brasilien, wieder getrennt geführt werden.

von Alimenta Import

Nestlé und Fonterra wollen laut Medienmitteilung den Rahmen ihres Joint Ventures Dairy Partners Americas (DPA) neu definieren. DPA wurde 2003 von Nestlé und Fonterra als 50/50 Joint Venture geschaffen zur Herstellung von Milchpulver und zur Herstellung sowie Kommerzialisierung von gekühlten und flüssigen Milchprodukten in ganz Südamerika. Während den letzten zehn Jahren habe DPA eine gute Leistung erzielt und einen Mehrwert für die Konsumenten und die Partner geschaffen.

Jetzt sollen die entsprechenden Strategien von Nestlé und Fonterra in Südamerika besser reflektiert werden. So soll die DPA Milchpulver Fabriken in Brasilien, Argentinien, Ecuador und Kolumbien zu hundert Prozent Nestlé gehören, wie auch das Geschäft von gekühlten und flüssigen Milchprodukten in Ecuador. Das Geschäft von gekühlten und flüssigen Milchprodukten in Venezuela werde an Fonterra zurückgehen, welche es mit einem lokalen Partner betreiben werde. In Brasilien wird das Joint Venture für die Kommerzialisierung von gekühlten Milchprodukten weiterlaufen, mit einem Fonterra-Anteil von 51% und einem Nestlé-Anteil von 49%. Die Unternehmen erwarten mit diesen Änderungen keinen Stellenabbau. Die Transaktion unterliege noch der Bewilligung der zuständigen Behörden. pd/hps