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Die Bäckerkrone 2014 für den Konfitüren-König

Zum dritten Mal wurde die "Bäckerkrone" für ausserordentliche Leistungen vergeben. Der Aargauer-Bäcker, Markus Kunz, der zudem als "Konfitüren-König" gilt, konnte den Preis entgegennehmen.

von Alimenta Import

Kaspar Suter, Markus und Madeleine Kunz mit dem Jurypräsidenten, Guy Emmenegger. (v.l) (Bild: zvg)

Die «Bäckerkrone 2014» geht an die Bäckerei- Confiserie-Café «kunz the art of sweets» in Frick. Die Auszeichnung «Bäckerkrone» stehe gemäss dem Schweizerischen Bäcker-Confiseurmeister-Verband (SBC) für Ideenreichtum, Professionalität, Begabung und ausserordentliches Engagement. Die Auszeichnung wurde zum dritten Mal verliehen. Nachdem die erste Auszeichnung 2012 an die Bäckerei-Konditorei Aebersold in Murten und die zweite 2013 an die Zenhäusern Frères SA in Sion ging, konnte jetzt der Aargauer Betrieb die Auszeichnung entgegennehmen.

Der mit Franken 25 000.– dotierte Preis wurde am 16. Juni 2014 am Kongress des SBC in Bern dem Aargauer Betrieb «kunz the art of sweets» übergeben. Der frisch gebackene Träger der «Bäckerkrone» repräsentiere symbolisch die wichtige Bedeutung der gewerblichen Bäckereien-Konditoreien-Confiserien im schweizerischen Lebensmittelsektor. «kunz the art of sweets», 82 Mitarbeitende wovon 10 Lernende zählende Bäckerei-Konditorei-Confiserie-Café-Fachgeschäft macht vor, dass man mit Premium-Produkten, Innovationen, Freundlichkeit und der Bereitschaft zum Dienen auch an ländlicher Lage erfolgreich sein kann.

Das Angebot reicht von einer breiten Palette an lang geführten, aromatischen Broten über tolle Pâtisserie- und Tortenkreationen, kreative Confiserie-Artikel bis hin zu Grand-Cru-Couverture, Bio-Tees, selbstgemachter Glacé und Konfitüren. Das Schwergewicht der «kunz the art of sweets» hat sich in Richtung Genussprodukte verlagert. So hat Markus Kunz vor rund 14 Jahren in Frankreich seine Passion zur Herstellung von handwerklichen, zuckerreduzierten Konfitüren aus aromatischen Früchten entdeckt. Mit seinen 400 kreativen Konfitüren-Kombinationen gilt er heute als «Konfitüren-König» der Schweiz. Mit TV-Auftritten bei «Aeschbacher» und bei «Myriam und die Meisterbäcker» sowie mit unzähligen Artikeln in der Presse wurde er schweizweit bekannt.

Die Jury unter dem Vorsitz von Guy Emmenegger, Geschäftsführer des Schweizerischen Hefeverbands, hat sich die Aufgabe nicht leicht gemacht. Insgesamt neun Betriebe haben ihre ausserordentlichen und aussergewöhnlichen Leistungen in einem umfassenden Dossier eingegeben. Die in die engere Wahl gekommenen Betriebe wurden durch eine Delegation der aus insgesamt sechs Personen bestehenden Jury (Guy Emmenegger, Daniel Daepp, SHV, Thomas Gamper, SHV, Kaspar Sutter, SBC, Irene Muralt, SBC, und Beat Kläy, SBC) besucht und bewertet. pd/hps