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Motion gegen gewerbliche Fleischimporte im Reiseverkehr

Mit einer Motion verlangt der Innerrhoder CVP-Ständerat Ivo Bischofberger vom Bund, dass dieser eine klare quantitative Abgrenzung zwischen privaten und gewerblichen Fleischimporten sicherstellt.

von Alimenta Import

Seit 1. Juli ist die neue Regelung zur Wareneinfuhr im Reiseverkehr in Kraft, die neu eine Freimenge von 1 Kilogramm Fleisch pro Tag und Person sowie einen einheitlichen Zollansatz von 17 Franken pro Kilogramm definiert, das darüber hinaus eingeführt wird. Die gleichzeitig erfolgte Aufhebung der bisherigen Obergrenze von 20 Kilogramm sei in der Anhörung gar nicht kommuniziert worden, kritisiert Bischofberger. Damit würden Fehlanreize für neue Geschäftsmodelle geschaffen, um Fleisch über den Reiseverkehr auch zu Handelszwecken zu importieren. Das sei zwar nicht legal, bei den Grenzkontrollen im Alltag aber oft nicht zu kontrollieren. Das Ganze komme einer zusätzlichen Förderung des Einkaufstourismus gleich, die einheimische Fleischwirtschaft werde damit nachhaltig geschwächt.