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Leichter Umsatzanstieg für Ricola

Der Bonbonhersteller Ricola steigerte den Umsatz im letzten Jahr um 0,9 Prozent auf 315.9 Millionen Franken.

von Alimenta Import

Ricola erwirtschaftet in über 50 ausländischen Märkten rund 90 Prozent des Gesamtumsatzes. “Das Geschäftsjahr 2014 verlief gesamthaft gesehen zufriedenstellend, speziell mit den Resultaten in aufstrebenden Märkten wie Osteuropa und Asien sind wir sehr zufrieden. Wir sehen in diesen Regionen eine ermutigende Entwicklung”, erläutert Felix Richterich, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Verwaltungsratspräsident von Ricola, den letztjährigen Geschäftsgang.

“Nach wie vor bleibt aber Europa das wichtigste Standbein für Ricola”, wie Felix Richterich weiter ausführt, “in vielen europäischen Märkten ist Ricola Marktführer und belebt den Markt regelmässig mit innovativen Produkten. Wir sehen auch in unseren reiferen europäischen Märkten wie beispielsweise im Schweizer Heimmarkt noch weitere Wachstumsmöglichkeiten.”

Während die Internationalisierung auch im vergangenen Jahr weiter vorangetrieben wurde, setzte das Familienunternehmen gleichzeitig ein klares Zeichen für den Standort Schweiz: Mit der Eröffnung des neuen Kräuterzentrums in Laufen ist die Ricola Kräuterverarbeitung seit Juni 2014 zentral unter einem Dach vereint.

Mit verschiedenen Innovationen hat Ricola auch im Jahr 2014 die Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum und eine weitere Stärkung der Marke geschaffen. In Nordamerika hat Ricola flüssig gefüllte Bonbons eingeführt, die als “Dual-Action” vermarktet werden. Gleichzeitig wurde das Sortiment auch in Deutschland mit Bonbons der neuen, flüssig gefüllten Produktlinie “Extra stark” ergänzt. Innovativ ist auch die Einführung von zwei zuckerfreien und zahnschonenden Bonbonspezialitäten, welche als Süssstoff Stevia enthalten.

Aufgrund der Währungssituation wird das laufende Jahr für Ricola besonders herausfordernd. Der Aufbau der Märkte ausserhalb Europas, namentlich in Amerika und Asien, wird weiter vorangetrieben, um auch das Währungsrisiko bezüglich dem Euro abzufedern. sda