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Bell-Gruppe steigert Umsatz im 2015

Die Bell-Gruppe konnte 2015 den Warenumsatz um 8,5 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken steigern. Die erstmalige Konsolidierung von Hilcona, währungsbedingte Umrechnungen sowie die Minusteuerung beim Rohmaterial beeinflussten den Umsatzausweis massgeblich.

von PD

Der Warenumsatz der Bell-Gruppe stieg 2015 um 8,5 Prozent oder 220 Millionen auf 2,8 Milliarden Franken, wie Bell in der Mitteilung schreibt. Das Absatzvolumen über die ganze Gruppe erreichte 275 000 Tonnen (+27,7 %). Währungsbedingte Umrechnungsdifferenzen von 89 Millionen sowie eine Minusteuerung bei den Rohmaterialpreisen von über 13 Millionen reduzierten den Umsatz nominal. Die erstmalige Konsolidierung von Hilcona trug 360 Millionen Franken zum Gruppenumsatz bei.

In der Schweiz habe sich der Fleischverarbeiter in einem schwierigen Umfeld mit einem weiter wachsenden Einkaufstourismus gut behauptet. Dank guten Saisongeschäften bei Grill und Festtagen sowie erfolgreichen Verkaufsförderungsmassnahmen konnte das Absatzvolumen gesteigert und Marktanteile gewonnen werden. Die Minusteuerung beim Schweinefleisch hatte entsprechende Auswirkungen auf den nominalen Umsatz.

In den internationalen Divisionen wurden die eigenen Sortimentsbereinigungen zugunsten wertschöpfungsstärkeren Sortimenten konsequent fortgeführt. Trotz rückläufiger Marktentwicklung in einzelnen Ländern konnten 2015 weitere Fortschritte beim Absatz erzielt werden. Auch in den internationalen Geschäftsfeldern hatte die Rohmaterial-Minusteuerung nominalen Einfluss auf die Umsätze.

Bei der Division Bell Schweiz ist der Umsatz aufgrund der Minusteuerung und der erhöhten Aktionstätigkeit um 0,5 Prozent auf 1,85 Milliarden (-9 Mio.) zurückgegangen. Das Absatzvolumen hingegen stieg um rund 1,1 Prozent auf 123 000 Tonnen.

Der Umsatz der Division Bell Deutschland ging in Lokalwährung um 1,6 Prozent zurück. In der Berichtswährung sank er um 13,6 Prozent auf 423 Millionen (-66 Mio.). Das Absatzvolumen lag mit 64 000 Tonnen um 1,7 Prozent unter Vorjahr.

Bei Bell International ging der Umsatz um 17,5 Prozent auf 225 Millionen (-48 Mio.) zurück. Bereinigt um Währungsumrechnungen und die abgestossenen Filialen in der Slowakei und in Tschechien liegt der Umsatz über Vorjahr. Das Absatzvolumen wuchs um 7,0 Prozent auf 35‘000 Tonnen.

Hilcona ist seit dem 1. Mai 2015 in die Bell-Gruppe konsolidiert. Der Conveniencespezialist trug einen Umsatz von CHF 360 Millionen zum Gesamtumsatz der Bell-Gruppe bei. pd