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Coop: Strengere Regeln für Import-Trutenfleisch

Coop verschärft die Anforderungen bei frischem Import-Trutenfleisch: Die Tiere müssen im Ausland nach Schweizer Tierwohl-Standards gehalten werden.

von Alimenta Import

Coop verlangt seit Herbst 2015 von ausländischen Trutenproduzenten, dass sie die Schweizer Tierschutz-Standards einhalten. Truten hätten dadurch bis zu 40 Prozent mehr Platz zur Verfügung, teilt Coop mit. Zudem gebe es in den Ställen natürliches Tageslicht statt Kunstlicht.

Nun geht Coop einen Schritt weiter und fordert von ausländischen Truten-Mästern, dass sie Anforderungen erfüllen, die über das hiesige gesetzliche Minimum hinausgehen. Als Vorbild dient ein Tierwohlprogramm des Bundes: Besonders tierfreundliche Stallhaltungsysteme (BTS). Truten erhalten damit Zugang zu einem Aussenbereich, in den Ställen gibt es erhöhte Sitzgelegenheiten und flächendeckend Einstreu.

Diese strengeren Anforderungen gelten für frisches Trutenfleisch der Coop-Eigenmarken (ausser Prix Garantie). Die höheren Standards würden bei den ausländischen Produzenten höhere Kosten verursachen. Coop will diese Mehrkosten selber tragen, die Preise für die Kunden blieben unverändert, heisst es in einer Mitteilung. lid