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Kein Lohndumping auf Getränkeabfüller-Baustelle

Auf der Baustelle des Getränkeproduzenten Ramseier wurde der Vorwurf von Lohndumping laut. Nun haben sich die Beteiligten, der Getränketechnikanbieter Krones, Ramseier Suisse SA und die Gewerkschaft Unia zusammengesetzt.

von HPS

Krones betreibe kein Lohndumping. (Bild: zVg)
Ramseier hatte schon mehrere Inspektionen auf der Baustelle. (Bild: hps)

Die Gewerkschaft Unia hat gegenüber dem Getränketechnikunternehmen Krones den Vorwurf erhoben auf der Baustelle bei Ramseier Suisse SA Lohndumping zu betreiben. Krones habe ein polnisches Subunternehmen, das seine Arbeiter gesetzeswidrig zu Tieflöhnen arbeiten lasse, beschäftigt. Nun habe sich Ramseier als Vermittler zwischen Unia und Krones eingeschaltet wie der Getränkeproduzent in der Medienmitteilung schreibt. Die drei Parteien habe sich an einem runden Tisch zu den Vorwürfen geäussert und sich auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt und wollen unter anderem das Subunternehmen zu einem klärenden Gespräch einladen.

Ramseier hält fest, dass die Baustelle zuvor schon mehrmals von kantonalen Arbeitsinspektoren geprüft worden sei, zuletzt am 9. Februar 2016. Verstösse seien dabei keine festgestellt worden.  Auch Krones als Generalunternehmer habe trotz intensiver Begutachtung der entsprechenden Belege des Subunternehmers keine Unregelmässigkeiten bei den Löhnen festgestellt, wolle aber den Subunternehmer in die Pflicht nehmen und alles dafür tun, um den Sachverhalt schnell und lückenlos zu klären, wie Krones Schweiz-Chef, René Nöst in der Medienmitteilung zitiert wird.