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Fruchthändler Fyffes wächst weiter

Der irische Fruchtvermarkter Fyffes profitierte 2015 von höheren Verkaufspreisen, Währungseffekten und geringeren Kosten. Das bereinigte EBIT stieg um 14 Prozent auf 45,8 Millionen Euro, der Umsatz um 12 Prozent.

Dank der Forschung können vielleicht schon bald nachhaltiger angebaute Bananen auf den Markt kommen.

Die wichtigsten Treiber waren dem Unternehmen zufolge höhere Durchschnittsverkaufspreise sowie niedrigere Kosten bei Früchten, Benzin und Transport. Im Bananensegment etwa erhöhte Fyffes in einigen Märkten die Verkaufspreise. Vorteilhaft wirkten sich dabei niedrigere Beschaffungspreise und mehr Effizienz in der Logistik aus. Damit konnten sogar negative Währungseffekte durch den starken US-Dollar ausgeglichen werden. Auch beim Ananasgeschäft spricht das Unternehmen von einem starken Ergebnis, bei Melonen gingen Umsatz und Gewinn zurück.

Der Umsatz wuchs inklusive der Joint-Venture-Beteiligungen um 12 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Dabei profitierte das Unternehmen von positiven Wechselkurseffekten. Aber auch bereinigt lag das Plus bei sieben Prozent. Vor allem beim Bananen- und Melonen-Geschäft legt Fyffes eigenen Angaben zufolge organisch zu.

Fyffes hatte 2015 mit der Übernahmeofferte für Chiquita Brands für Furore gesorgt. Hätte die Fusion geklappt, wäre Fyffes zur weltweiten Nummer eins im Fruchtgeschäft aufgestiegen. Doch letztlich bekam der brasilianische Safthersteller Cutrale den Zuschlag. LZ/wy