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Zuckerrübenpflanzer sollen mehr Geld erhalten

Das Bundesamt für Landwirtschaft will den Einzelkulturbeitrag für Zuckerrüben rückwirkend auf Anfang Jahr von 1'600 auf 1'800 Franken erhöhen. Ein definitiver Entscheid soll bis Ende April fallen.

Die Süsswarenindustrie glaubt an die Zukunft von Schweizer Zucker. (zvg)

Gemäss BLW-Vizedirektor Dominique Kohli werde derzeit Abklärungen zur Erhöhung des Einzelkulturbeitrages getroffen, bevor dem Bundesrat die Erhöhung vorgeschlagen wird. An der Delegiertenversammlung  des Verbandes der Zuckerrübenpflanzer (SVZ) nahmen die Pflanzer die Nachricht von Bundesseite positiv entgegen, Jubelstimmung wollte aber keine aufkommen. Zu stark wiegen derzeit die Unsicherheiten in der Branche – insbesondere aufgrund der Aufhebung der Zuckerquoten in der EU 2017.

Beitrag kann das derzeitige Problem nicht lösen
Man sei dem BLW für die Massnahmen dankbar, sagt SVZ-Präsident Josef Meyer an der Versammlung. Er erinnerte aber daran, dass das Geld an einem anderen Ort in der Landwirtschaft eingespart werden wird. Die meisten Anwesenden gingen zudem nicht davon aus, dass der Beitrag das derzeitige Problem mit tiefen Preisen lösen kann. Vielmehr werden Massnahmen beim Grenzschutz gefordert.
Massnahmen beim Grenzschutz gefordert.
Denn Ende September 2017 wird die EU die Zuckerquoten aufheben. Wie genau die Folgen sein werden ist offen, gerechnet wird aber mit einem deutlich grösseren Zuckerangebot aus der EU und damit mehr Druck auf den Schweizer Zucker. Wenig Verständis für die abweisende Haltung des Bundes im Bereich des Grenzschutzes zeigte unter anderem Martin Rufer vom Schweizer Bauernverband (SBV). "Man wolle lediglich ein Sicherheitsnetz und fordere keine Hängematte, um sich auzuruhen", betonte auch SVZ-Geschäftsführerin Irene Vonlanthen. Neu in den Vorstand des SVZ gewählt wurden Philippe Egger (Chavornay VD) und Martin Studer (Niederösch BE). Sie übernehmen ihr Amt von den zurückgetretenen Jean-Philippe Déccopet (Suscévaz VD) und Simon van der Veer (Sutz-Lattrigen BE).

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