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Aryzta-Chef bedauert Aktienverkauf

Nachdem Aryzta-CEO Owen Kilian ein grosses Aktienpaket verkauft hat, sind die Aktien des Unternehmens eingebrochen. Nun bedauern Aryzta und der CEO den Verkauf.

von pd/hps

Owen Killian.

427 250 Aryzta-Aktien verkaufte der CEO Killian Owen, wie das Unternehmen mitteilte. Das sind zwar «nur» 0,5 Prozent des Aktienkapitals, dennoch liess diese Transaktion den Kurs des Unternehmens um 10 Prozent einbrechen. Killian, der nun noch 216 530 Aryzta-Aktien besitze, bedauerte in einer Erklärung den Verkauf. Der Entscheid zum Verkauf der Aktien sei durch die Kursschwäche der Aktien ausgelöst worden und stehe nicht in Zusammenhang mit seinem Vertrauen in die Firma und der Erreichbarkeit der Ziele, wird Killian zitiert.

Gemäss “Finanz und Wirtschaft” gingen die Papiere von Aryzta am Dienstag, 15. März mit einem Minus von rund 5 Prozent aus dem Handel, nachdem sie bereits am Vortag nach der Vorlage von Resultaten 12 Prozent eingebüsst hatten. Mit dem neuen Jahrestief von 40,53 Franken büssten sie bis Dienstag in gut einem Jahr 47 Prozent ein. Aryzta müsse es gemäss Finanzanalysten gelingen, den Geldzufluss und die organische Umsatzentwicklung zu stabilisieren. Trotz der starken Kurskorrektur raten die Experten der Zürcher Kantonalbank laut “Finanz und Wirtschaf” von Käufen der Aktien ab, da die Risiken sehr hoch seien.