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Emmi: Umsatzrückgang aber Gewinn

Der Luzerner Milchverarbeiter hat 2015 weniger Umsatz erzielt. Der Gewinn ist jedoch durch Verkäufe von Geschäften im Ausland, Kostensenkungen und Preiserhöhungen gestiegen.

von pd/hps

Urs Riedener, CEO Emmi Schweiz
Der Anteil der Division Americas beträgt 25 Prozent. Kaiku ist Teil der Division Americas.

Dass die Gewinne gestiegen sind, führt Emmi-Chef Urs Riedener vor allem auf die Der Umsatz des Milchverarbeiters schrumpfte 2015 um 5,6 Prozent auf 3,2 Milliarden Franken auf 3,21 Milliarden Franken, wie Emmi in der Medienmitteilung schreibt. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte, ging der Umsatz um 3 Prozent zurück. Besser als erwartet haben sich die Gewinne entwickelt. Der Betriebsgewinn EBIT war mit 188,9 Millionen Franken 10,7 Prozent höher als im Vorjahr. Der Reingewinn kletterte um 9,9 Prozent auf 120,2 Millionen Franken. Dass die Gewinne gestiegen sind, führt Emmi-Chef Urs Riedener vor allem auf die Verkäufe von ertragsschwachen Geschäften im Ausland, Kostensenkungen und Preiserhöhungen in Euroländern zurück.

Das erfreuliche Resultat ist auf eine deutliche Ertragssteigerung im Ausland zurückzuführen.

So wird Riedener in der Mitteilung zitiert. Emmi konnte den Gewinnzuwachs nach eigenen Angaben ohne Produktionsverlagerungen ins Ausland schaffen. Der Milchverarbeiter erzielte 44 Prozent seines Umsatzes ausserhalb der Schweiz. Wegen des guten Abschlusses wolle Emmi die Dividende pro Namenaktie von 3,80 Franken auf 4,90 Franken erhöhen. Für das laufende Jahr erwarte Emmi gemäss Mitteilung stabile Umsätze und leicht höhere Erträge. Vor allem in der Schweiz werde mit einem harten Umfeld gerechnet.