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Bahn frei für Schweizer Heumilch

Die österreichische ARGE Heumilch hat gestern entschieden, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu ermöglichen. In der Schweiz sind insbesondere die Zentralschweizer Milchproduzenten an der Marken-Nutzung interessiert.

von lid

Organisationen in den Nachbarregionen hätten in letzter Zeit verstärkt Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt, sagte Heumilch-Koordinator Andreas Geisler laut Mitteilung der ARGE Heumilch. Das gemeinsame Ziel sei es, die Heumilch noch bekannter zu machen und mit einem einheitlichen Auftritt die Kräfte zu bündeln. In der Schweiz soll demnächst der Verein Heumilch gegründet werden, wie die Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) kürzlich mitteilten. Dieser soll Mitglieder in Sachen Heumilch, Basiskommunikation für Heumilch-Produkte, Bewirtschaftung des Marktes sowie der Abstimmung der Inhalte mit Heumilch Österreich unterstützen.

Heumilch zeichnet sich insbesondere durch den Verzicht auf Futter aus Silage aus. Weiter muss unter anderem der Raufutteranteil mindestens 75 Prozent betragen. In der Schweiz wird bereits ca. ein Drittel der Milch silofrei produziert. In der EU sind es hingegen insgesamt nur rund 3 Prozent. In Österreich ist Heumilch eine Erfolgsgeschichte. Trotz schwierigem Milchmarkt konnte der Umsatz letztes Jahr um 3,5 Prozent gesteigert werden.