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Swiss Granum fordert mehr Mittel

Die Branchenorganisation für Getreide- und Ölsaaten will für die Ablösung des Schoggigesetzes mehr Mittel.

von pd/hps

Swiss granum begrüsse die vom Bundesrat beschlossene Stossrichtung der Nachfolgelösung zum «Schoggigesetz» im Grundsatz. Dafür müssten jedoch deutlich mehr Mittel vorgesehen werden, schreibt die Branchenorganisation in ihrer Medienmitteilung. Die dafür vorgesehenen Mittel in Höhe von 67,9 Mio. Franken pro Jahr würden nicht ausreichen. Nötig sei mindestens eine Summe im Rahmen der vom Parlament bewilligten Kredite für die Jahre 2015 und 2016. Diese belaufen sich auf knapp 100 Mio. Franken. Eine rasche Umsetzung sei wichtig, um die notwendige Planungssicherheit für alle Partner entlang der Wertschöpfungskette zu schaffen. Deswegen soll für die Nachfolgelösung keinen Zeitdruck entstehen. Diese müsse gut vorbereitet und mit den Branchen abgesprochen sein. Damit das System langfristig funktioniere seien unter anderem in den Bereichen Vereinfachung des Veredelungsverkehrs und Datenfluss noch gemeinsame Lösungen zu finden. Swiss granum erwarte dass der Bund sein Engagement beweise, um ein dauerhaftes System zu ermöglichen.