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Bierbrauer-Fusion: Grünes Licht aus den USA

Das US-Justizministerium hat der Fusion der beiden Bierkonzerne AB InBev und SABMiller zugestimmt. Voraussetzung für die Bewilligung ist, dass das gesamte US-Geschäft von SABMiller abgegeben wird.

Die EU-Komission hatte der Fusion im Mai zugestimmt, unter der Bedingung,dass InBev praktisch das ganze europäische Geschäft von SABMiller verkauft.

AB InBev, Hersteller unter anderem der Marke Budweiser, erklärte in einer Stellungnahme vom 20. Juli, man werde wie angekündigt die Marke Miller an Molson Coors verkaufen. Das Geschäft von SABMiller in Frankreich, Italien, den Niederlanden und Grossbritannien soll an den japanischen Konkurrenten Asahi verkauft werden. Auch die Aktivitäten in Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und der Slowakei würden verkauft.
Darüber hinaus müssten weitere Geschäfte abgegeben werden, teilte das Justizministerium in Washington mit.
Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits in 21 Ländern die wettbewerbsrechtliche Zustimmung für die Fusion erhalten.

Die im November 2015 beschlossene Fusion soll Ende des Jahres endgültig spruchreif werden. Sie würde die bislang grösste Übernahme der Branche darstellen. Beide Unternehmen vereinigen zusammen einen weltweiten Marktanteil von 29 Prozent. AB Inbev ist bereit, 71 Mrd. britische Pfund für die bisherige Nummer zwei am Weltmarkt auf den Tisch zu legen. LZ/wy