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Unilever wächst in Schwellenländern

Unilever ist in der ersten Jahreshälfte 2016 in Europa geschrumpft und in den Schwellenländern gewachsen.

Organisch und ohne Währungseffekte stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten konzernweit um 4,7 Prozent, wie der Konzern am 21. Juli mitteilte. Vor allem neue Deos, aber auch Eiscreme-Verkäufe trugen dazu bei.

Nimmt man die Währungsschwankungen hinzu, nahmen die Erlöse hingegen ab. Der Konzernumsatz sank um 2,6 Prozent auf 26,3 Mrd. Euro. Die Erwartungen der Analysten konnte der Hersteller von Dove-Seife, Magnum-Eis oder Knorr-Fertiggerichten dennoch übertreffen. Diese hatten mehrheitlich damit gerechnet, dass sich das organische Wachstum im zweiten Quartal abschwächt.

Die Verbrauchernachfrage sei schwach und er sehe keine Anzeichen, dass sich das wirtschaftliche Umfeld in diesem Jahr aufhellen werde, sagte Konzernchef Paul Polman. Geholfen hatten Unilever unter diesen schwierigen Bedingungen unter anderem neue Produktvarianten, durch die sich in der Regel auch höhere Preise durchsetzen lassen. Unter dem Strich legte der Halbjahresgewinn um zwei Prozent auf 2,7 Mrd. Euro zu.

LZ/wy