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USA: Gegen Foodwaste – für die ganze Ernte

Die US-Nonprofit-Organisation CUESA startet eine Kampagne zur Vermarktung von Gemüse und Obst, die nicht der Handelsnorm entsprechen.

von lid

Die US-Nonprofit-Organisation CUESA (the Center for Urban Education about Sustainable Agriculture) hat eine Kampagne gestartet, um auf Früchte und Gemüse aufmerksam zu machen, die nicht der Norm entsprechen. Zu kleine oder speziell geformte Nahrungsmittel werden oftmals von Supermärkten abgelehnt. Obwohl sie essbar seien, würden sie aufgrund Schönheitsstandards abgewiesen, teilt die Nonprofit-Organisation in einem Artikel mit.

«Hässliche» Gemüse und Früchte werden von den Kunden des Farmer Markets mit offenen Armen begrüsst werden

Wie CUESA schreibt. Die breitere Öffentlichkeit soll durch die Kampagne ebenfalls sensibilisiert werden.
Laut Modern Farmers zeigen die Werbeplakate jeweils ein “abnormales” Stück. Ein Plakat zeigt zwei Karotten, die ineinander verschlungen sind. Auf einem anderen sieht man eine Erdbeere, die den Anschein von zwei aneinander gequetschten Erdbeeren hat. Mit einem Spruch, wie “swipe ripe”, wird z.B. eine Referenz zur Online-Dating Plattform Tinder gemacht. Die Geschäftsführerin Marcy Coburn erzählt gegenüber Modern Farmers, dass Online-Dating in Sillicon Valley sehr beliebt sei. Deshalb hätten sie sich solche Anspielungen erlaubt. In der Schweiz lancierte Coop im Jahr 2013 eine Linie für Gemüse und Früchte, die aufgrund des Aussehens nicht der Norm entsprechen. Sie trägt den Namen Ünique.