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Brüssel verteidigt TTIP-Freihandelsgespräche

Trotz Zweifeln in Deutschland und Frankreich hält die EU-Kommission an den Handelsgesprächen mit den USA fest. «Wenn man verhandelt, dann verhandelt man, um zu einem Ergebnis zu kommen», erklärte ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Dienstag.

Auch Francois Hollande glaubt nicht mehr an ein baldiges TTIP-Abkommen.

Zuvor hatte der französische Präsident François Hollande erklärt, die Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP seien festgefahren und könnten nicht wie ursprünglich geplant zum Jahresende abgeschlossen werden. Auch der deutsche Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel glaubt nicht mehr an einen Erfolg.
Der Sprecher der EU-Kommission erinnerte daran, dass die EU-Staaten ihr einstimmig ein Mandat für die Verhandlungen mit den USA erteilt haben. «Wir müssen diesen Prozess abschliessen und dann können die Mitgliedstaaten und die (EU-)Institutionen ihn bewerten.»