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Agroscope: Neue Methode lüftet Geheimnisse um Honigproduktion

Agroscope und das Institut für Bienengesundheit (IBH) der Universität Bern entdecken, dass Bienen zur Honigreifung verschiedene Techniken anwenden.

von lid

Mittels Computertomographie konnte ein Forschungsteam von Agroscope und dem IBH Bienenwaben untersuchen. Dadurch seien die Bienen nicht gestört worden, schreibt Agroscope in einer Mitteilung. Durch diese Methode sei es zum ersten Mal möglich gewesen, die Zuckerkonzentration in den Wachszellen zu messen und diese zu visualisieren, wird Erstautor Michael Eyer, von Agroscope und dem IBH, zitiert. Laut der Mitteilung zeigten die Röntgenbilder während der Honigreifung verschiedene Helligkeitsmuster. Diese widerspiegeln die Zuckerkonzentration. Die verschiedenen Muster zeigen, dass Arbeiterinnen zur Honigproduktion unterschiedliche Techniken benutzen. Nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch für Imker seien die Ergebnisse interessant, schreibt Agroscope. Das Wissen können Imker für eine bessere Haltung der Kolonien nutzen und somit die Qualität sowie Quantität der Honigernte steigern. Der Krankheitsbefall von Bienenstöcken und die Kontaminierung durch Pestizide stellen zwei wichtige Forschungsgebiete der Bienengesundheit dar. Die gemachte Beobachtung zur Nektareinlagerung könne zum besseren Verständnis dieser beitragen, heisst es in der Mitteilung.