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Durchzogene Bilanz für Barry Callebaut

Obwohl Barry Callebaut mehr Menge verkaufte und auch den Umsatz steigerte, lagen die Ergebnisse dennoch unter den anvisierten Zielen.

von hps

Zwar ist der weltgrösste Schokolade- und Kakaoproduktehersteller Barry Callebaut um 2,2 Prozent gewachsen. Doch die eigenen ambitiösen Ziele lagen zwischen 4 und 6 Prozent. Die gestiegenen Kakaopreise waren der Grund für das schwächere Wachstum. Diese schlugen im restlichen Schokolademarkt zwar viel stärker zu Buche, ist doch der Konzern immer noch viel stärker gewachsen als der übrige Markt. Die höheren Kosten schmälerten aber das Ergebnis. Unter dem Strich stand mit 219 Mio. Fr. 8,7% weniger Gewinn, wie der Konzern aus Zürich am Mittwoch mitteilte. Callebaut verdiente damit weniger als von Analytikern erwartet. Diese hatten im Schnitt 226 Mio. Fr. prognostiziert. Die Aktionäre sollen mit 15,50 Fr. je Aktie trotzdem eine um einen Franken höhere Dividende erhalten.
An seinen mittelfristigen Ertragszielen hält Barry Callebaut fest: Die Verkaufsmenge soll im Durchschnitt der drei Geschäftsjahre bis 2017/18 um vier bis sechs Prozent steigen, der Betriebsgewinn soll währungsbereinigt stärker wachsen. Im abgelaufenen Jahr kletterte der Absatz um 2,2%, der Ebit war geringfügig höher. Das Geschäftsjahr endet im August