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Leichtes Wachstum für Biscuithersteller Hug

Der Backwaren-Hersteller Hug konnte den Umsatz 2016 um 3,2 Prozent auf 113,5 Millionen Franken steigern.

von pd

Werner Hug und Andreas Hug ist die 4. Generation.

Zum steigenden Umsatz bei Hug trugen vor allem das Wachstum bei den Marken Wernli und Dar-Vida bei. Auch die Konsumentwicklung bei Biscuits und Crackern in der Schweiz sei positiv, schreibt Hug in einer Medienmitteilung. Hug steigerte die produzierte Menge leicht auf 8’800 Tonnen. Auch im Export, vor allem im Mittleren und Fernen Osten, könne man mit Wernli ein stetiges Wachstum verzeichnen. Der Relaunch der Marke mit dem neuen Slogan “de Wernli teilt me gernli” habe voll eingeschlagen, heisst es weiter. Umsatz, Tonnage und Marktanteil hätten deutlich gesteigert werden können. Kontinuierlich wächst auch die Marke Dar-Vida.

Hug-Geschäftsleiter Andreas Hug kritisiert die neu in Kraft getretene Swissness-Gesetzgebung als «Vorlage, die an Nötigung der Lebensmittelindustrie grenze». Hug sei es aber gelungen, auch dank einer Ausnahmeregelung, alle Markenprodukte mit dem Swissness-Label auszuzeichnen.

Hug will an seiner Strategie, auf die eigenen Marken zu setzen, festhalten. Etwas besorgt sei man wegen der stagnierenden Umsätze in der Schweizer Gastronomie. Hug verstärkt deshalb die Marktbearbeitung mit zusätzlichen Spezialisten im In- und Ausland. Ferner lanciert Hug eine neue filigrane Tartelettes-Produktlinie und setzt in der Schweiz vermehrt auf tiefgekühlte Fertiggebäcke.

Hug feiert 2017 sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass führte das Unternehmen seine Medienorientierung im Luzerner Bourbaki Panorama durch. Hier hatte Bäckermeister Joseph Hug 1877 seine Bäckerei eröffnet und das erste Hug-Produkt, den Zwieback, zu produzieren begonnen. «Noch heute werden die Betriebe der Famliien Hug von Mitgliedern der 4. und 5. Generation geführt», sagte Verwaltungsratspräsident Werner Hug. Hug beschäftigt in Malters, Willisau und Trimbach insgesamt 336 Personen, 5 weniger als im Vorjahr.