5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Zwei Messetage Verpackung und Logistik

Am 26. und 27. April fanden in Zürich die vier Messen Empack, Packaging Innovations, Label&Print und Logistics&Distribution statt. Die Aussteller- und Besucherzahlen waren tiefer als im Vorjahr.

Gegenüber der Presse zeigt sich der Veranstalter Eaysfairs zufrieden: Die Verbindung von «High Touch» und «High Tech» sei bestens gelungen, persönliches Networking, innovative Sonderevents und die Präsentation von Neuheiten hätten dazu geführt, dass die Hallen der Messe Zürich an beiden Messetagen durchwegs gut frequentiert gewesen seien. Allerdings liegt die Zahl der Besucher mit gut 4700 tiefer als im Vorjahr (5243), und auch die Zahl der Aussteller sank von 300 auf 263, auf der Etage der Verpacker gab es unübersehbare Lücken. Ein wichtiger Grund dafür dürfte die zeitliche Nähe von ähnlichen Messen sein: Die Interpack in Düsseldorf findet nur eine Woche später Anfang Mai statt. Aber auch die Messe Transport Logistics nächste Woche in München und die Logimat von März sind eine teilweise Konkurrenz. Easyfairs-Messeleiter Marcus Hapig betont deshalb die Besucherqualität: «Wir haben viele positive Feedbacks aus dem Markt erhalten. Zufriedene Aussteller und Besucher sind für uns als Messeveranstalter ausschlaggebend.» Besonders zufrieden ist er mit der Logistics& Distribution. Gemeinsam mit GS1 habe man ein spannendes Programm bieten können, die Re-Booking Quote für 2018 betrage mehr als 60 Prozent. Einen ausführlichen Bericht zu den Messen folgt in alimenta Nr. 10 vom 17. Mai. Sieben Gewinner beim Swiss Packaging Award 2017 Bereits zum 48. Mal führte das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI den Swiss Packaging Award, den Wettbewerb um die innovativsten Verpackungen, durch. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Messe vor Fachpublikum. 51 Verpackungslösungen waren eingereicht, 18 davon von der Jury in einem zweitägigen Wahlverfahren nominiert worden. Sechs Verpackungen gewannen  schliesslich den Swiss Packaging Award in den verschiedenen Kategorien. Zusätzlich wurde der Publikumspreis vergeben, der von den Konsumenten gewählt wird. Zusätzlich wurde noch der Publikumspreis vergeben. Der Gewinn eines Swiss Packaging Awards ermöglicht eine Teilnahme am internationalen Verpackungswettbewerb World Star. Publikumspreis geht an Läckerli-Blockbodenbeutel Den Publikumspreis 2017 gewinnt der Blockbodenbeutel für Basler Läckerli der Permapack AG. Der Blockbodenbeutel aus einem Papier-PP Verbund hat ein gewisses Extra: Eine intelligente Lackierung verhindert, dass das Papier an den Kanten bricht. Zudem bringt der seidige Lack schmutzabweisende Eigenschaften sowie eine angenehme Haptik mit. Die versetzte Kaschierung und Verklebung erhöht die Dichtheit der Verpackung und macht die Basler Läckerli deutlich länger haltbar - der Inhalt bleibt in jeder Situation optimal geschützt. In der Kategorie Nachhaltigkeit gewann Sealed Air Cryovac von Sealed Air GmbH, ein neuartiges Extrusionsverfahren zur Herstellung von Mikrolagen-Schrumpffolien mit einer Dicke von nur 7 my. Die Folien können Schrumpffolien mit mehr als der doppelten Dicke ersetzen, ohne die Leistungsfähigkeit zu reduzieren. «Damit kann mehr als die Hälfte der Rohstoffe eingesparte werden», lobte Pack Aktuell-Chefredaktor Joachim Kreuter im Namen der Jury. Das sei «Materialoptimierung der Spitzenklasse!» Aus dem Lebensmittelbereich gab es interessante Nominationen. Etwa «Squice – Soft Ice im Quetschbeutel», eingereicht von Midor AG und hergestellt von GualapackGroup. Die Verpackung ist tiefkühlfähig und wiederverschliessbar und kommt auch bei Emmis neuen Jogurtpur to go zur Anwendung. Micarna war mit zwei Produkten in der Kategorie «Nachhaltigkeit» nominiert: Einerseits mit «Double Fresh», einer Fleischpackung mit zwei Kammern für «zwei Genussmomente» und längere Haltbarkeit, andererseits mit «Hybric Flat für Frischfleisch», einer Verpackung, die eine Einsparung von 70 Prozent Kunststoff ermöglicht.  Der Kunststoff wird beim Öffnen vom Kartonboden gepeelt und separat entsorgt. Permapack  war in der Kategorie «Design» nominiert mit der «Goba Sirup Trilogie» für die Goba AG Manufaktur in Gontenbad. Die Etiketten auf Glasflaschen im Retrolook verbinden traditionelles Design und hochmodernde und präzise Drucktechnologie. Model AG war in der Kategorie «Marketing» nominiert mit der «Scania V8 Bierverpackung», aus der acht Bierflaschen  wie Zylinder aus einem Motorblock ragen. Schelling AG war in der Kategorie «Konstruktion» nominiert mit der «Fanta Spezialschütte».

Eigeninserat Veranstaltungen Eigeninserat Veranstaltungen

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.