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Schokoladengenuss – fit für die Zukunft

Der Schokoladenhersteller Läderach realisierte im glarnerischen Ennenda nicht nur eine Produktions­erweiterung, sondern auch ein neues Hochregallager – und setzte dafür auf den Intralogistiker Westfalia.

von pd

Westfalia: Einbringung des Regalbediengeräts ins Hochregallager. (Bild: zvg)

Mit der Investition in den Standort Ennenda im Kanton Glarus reagiert die Firma Läderach auf die positive Nachfrageentwicklung und schafft die Voraussetzung für ein beständiges Wachstum. Neben der Betriebserweiterung gehörte auch der Bau eines weiteren Hochregallagers (HRL) zu dem umfangreichen Ausbauprojekt. Wie bereits in der Vergangenheit setzte das Unternehmen bei der Realisierung dieses Projektes auf den Intralogistiker Westfalia. Das Satellitenlager®, die zu- und abführende Fördertechnik sowie das Lagerverwaltungssystem mit der hauseigenen modularen Software Savanna.NET® kommen der gestiegenen Produktion nachhaltig zugute. Für Westfalia war dieses Lager ebenfalls ein Meilenstein: Hier wurde das 1000 Regalbediengerät (RBG) mit Satellit® des Unternehmens ausgeliefert und in den Ablauf integriert.
Als Nischenanbieter aus der Schweiz liefert Läderach seine Pralinés und weitere süsse Köstlichkeiten in die ganze Welt. Mit der Devise «Höchste Qualität von der Kakaobohne bis zum Schokoladengenuss» grenzt sich Läderach  vom Massengeschäft ab. Es fokussiert sich auf Frische, Qualität und die handwerkliche Produktion, um seinen anspruchsvollen Kunden gerecht zu werden. Der Premiumanspruch des Unternehmens zieht sich durch den gesamten Herstellungsprozess. So wird am Hauptsitz in Ennenda bewusst auf eine durchgehende und nachhaltige Qualität geachtet. Über 800 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Kunden das umfangreiche Sortiment geniessen können.

Ein zusätzliches Hochregallager

Das in zweiter Generation geführte Unternehmen blickt auf eine positive Geschäftsentwicklung zurück und setzt die Voraussetzungen, sich am Standort Ennenda langfristig weiterzuentwickeln. Die angestiegene Produktion hat die 2034 Euro-Paletten-Plätze des Westfalia-Hochregallagers aus dem Jahre 1999 an seine Grenzen gebracht. Mit dem Ziel, die Prozessabläufe zu optimieren, wurde der Bau eines zusätzlichen Hochregallagers mit Mischkanälen bei der Firma Westfalia in Auftrag gegeben. Das neue 12 Meter hohe, 15,5 Meter breite und 25,5 Meter lange Kompaktlager bietet Platz für weitere 1102 Paletten und kann zukünftig auf bis zu 2000 Paletten-Plätze erweitert werden. «Das Sahnehäubchen des Projektes war das Jubiläums-Regalbediengerät. Die Einbringung vor der Berglandschaft hoch über den Dächern Ennenda war wirklich etwas Besonderes», zeigt sich der Projektmanager Frank Ratert immer noch begeistert. Der Neubau ist mit dem alten Hochregallager so verknüpft, dass die Prozesskette nicht unterbrochen wird und ein gesamtes Lager für Rohstoffe, Verpackungsmaterialien und Halbfabrikate entsteht. «Seit den 90er-Jahren begleiten wir Läderach mit passgenauen Logistiklösungen. Durch die sehr gute und kooperative Zusammenarbeit konnte auch dieses Projekt zügig und planmässig realisiert werden», erinnert sich der Vertriebsleiter René Giger.

Lagerverwaltungssytem

Das bisherige Westfalia-Lager­verwaltungs- und Materialfluss­system wurde auf die modulare Logistik-Software Savanna.NET® modernisiert und für beide Hochregallager nutzbar gemacht. Für einen reibungslosen Ablauf wurde die Fördertechnikanbindung zwischen altem und neuem Lager realisiert. Auch hier wird der Mate­rialfluss durch Savanna.NET® gesteuert. Mit einem Wechsel des ERP-Systems fand schliesslich eine Veränderung der logistischen Abläufe und Prozesse statt, die im Gesamtprojekt Berücksichtigung fanden. Mit dem Jahreswechsel 2016/2017 konnte das Vorhaben durch die Koppelung zwischen Savanna.NET® und dem ERP-System von Läderach erfolgreich abgeschlossen werden.
www.westfaliaeurope.com ­