Datum: Branche:

Die siebte Ausgabe des Spezialitätenwettbewerbes wartet

In diesen Tagen läuft die Anmeldefrist für den Concours des produits du terroir ab. Gemäss den Veranstaltern des Wettbewerbes sind schon mehr Anmeldungen eingegangen als je zuvor.

von pd/hps

«Bis jetzt haben wir schon mehr Anmeldungen als im Jahr zuvor», sagt der Präsident des Concours des produits du terroir, Olivier Girardin. Courtemelon (JU) lebt im Zweijahresrhytmus des berühmten Wettbewerbes und des Marktes der Regionalprodukte. Die siebte Ausgabe steht unter dem Zeichen des nachhaltigen Tourismus und findet vom 29. September bis am 1. Oktober statt. Girardin ist überzeugt, dass es für diese Ausgabe eine Trumpfkarte zu ziehen gibt. Nämlich diejenige der Universität St. Gallen, die in einer kürzlich erschienenen Studie festgehalten hat, dass die Anziehung der Konsumenten auf Regioprodukte stetig steigt. Die Regioprodukte wachsen wie auch die Bioprodukte. Der Betrag, der schweizweit mit Regioprodukten realisiert wird, stieg letztes Jahr auf 1,3 Milliarden Franken. Das seien gemäss der Studie vier Prozent der gesamten Summe, welche die Schweizer für die Ernährung ausgeben. Auch in Zukunft werde sich dieser Trend fortsetzen, was gute Perspektiven für qualitativ gute Regioprodukte biete.

In Courtemelon können mehr als 1000 Produkten, Bio- und Regional, begegnet und degustiert werden. Der Wettbewerb ist gemäss den Organisatoren ein Werkzeug, um den Produzenten den Kontakt mit einem grossen Publikum zu ermöglichen. Eine Medaille auf den Produkten, zusammen mit der Präsenz am Markt, helfe, die Verkäufe konsequent zu steigern, sagt Olivier Boillat von der Fondation Rurale Interjurassienne. Das gebe den Spezialitätenproduzenten, die eine Positionierung über typische und verankerte Produkte suchen, eine Differenzierung von der ausländischen oder industriellen Konkurrenz.