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100 Prozent FSC-Verpackung für SIG

Der Getränkeverpackungshersteller SIG kann als erstes Unternehmen der Verpackungsbranche das FSC-Logo auf allen seinen Verpackungen anbringen.

von pd/hps

Die Vancouver Declaration wurde im Rahmen der FSC-Generalversammlung 2017 von Samuel Sigrist, designierter CFO der SIG, präsentiert. (Bild: zvg)

Der Forest Stewardship Council hat eine neue Initiative gestartet, um den Einsatz von Materialien aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern zu erhöhen. Die Erklärung von Vancouver unterstreicht den Anspruch des FSC, Unternehmen bei der Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Erklärung wurde im Rahmen der FSC-Generalversammlung 2017 von Samuel Sigrist, designierter CFO der SIG, in Vancouver präsentiert.

Mit der Verpflichtung, FSC-zertifizierte Holz- und Waldprodukte zu verwenden, würden die Partner dazu beitrage, die Wälder – und die Erde – für künftige Generationen zu schützen. SIG sei gemäss der Mitteilung das erste Unternehmen in der Branche, das das FSC-Logo auf 100% der Verpackungen anbringen könne. Damit habe SIG einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem «Net-Positive»-Unternehmen erreicht, das dazu beitrage, mehr natürliche Ressourcen zu schaffen, als verbraucht werde.

Neben SIG haben auch andere namhafte Unternehmen wie IKEA, H&M, Marks and Spencer, Carillion, Jysk, Mitsubishi Paper Mill und Fuji Xerox die Vancouver Declaration bereits unterschrieben. IKEA beispielsweise hat sich verpflichtet, bis 2020 nur noch Holz aus nachhaltigeren Quellen zu verwenden und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung über den eigenen Bedarf hinaus zu fördern, um daraus eine Industrienorm zu machen. Das Ziel des FSC ist es, Unternehmen über die gesamte Lieferkette hinweg an Bord zu bringen.