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Hochdorf kauft zu

Hochdorf steigt in den Markt von getrockneten Früchten und Gemüse ein und übernimmt die Zifru GmbH. Damit könne auf den Weltmärkten ein vollständiges «Kids-Sortiment» angeboten werden.

von pd/hps

Hochdorf kann mit der Übernahme ein vollständiges Sortiment an Kindernahrung anbieten. (Bilder: zvg)
Zifru Fruchtwerke.

Die Hochdorf Holding AG hat Kaufverträge für den Erwerb der Zifru Trockenprodukte GmbH, Zittau, und der Marke Snapz unterzeichnet schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Mit den beiden Akquisitionen erweitert Hochdorf das Produktportfolio im Bereich Cereals & Ingredients und erwirbt eine in den USA und in Europa etablierte Kids Food-Marke, wie Hochdorf weiter schreibt.

Die Akquisition von Hochdorf passt in die Strategie der Vorwärtsintegration sowie der Entwicklung und Vermarktung neuer wertschöpfungsstarker Produkte. Mit dem Kauf der Zifru Trockenprodukte GmbH und der Übernahme der Marke Snapz verstärke sich der Geschäftsbereich Cereals & Ingredients im Bereich der gesunden Kindernahrung.

Hochdorf Cereals & Ingredients entwickelt und verkauft bereits heute verschiedene Produkte im Bereich der gesunden Kindernahrung. Mit der Übernahme des Produktionsunternehmens werde das Produktsortiment um getrocknete Gemüse und Früchte erweitert. Unter der Marke Snapz werden bereits seit mehreren Jahren Produkte der Firma Zifru Trockenprodukte GmbH in Europa und den USA vermarktet.Der Produktionsstandort in Zittau werde zudem mit weiteren Technologien ausgebaut, um so ein vollumfängliches Kids Food Sortiment auf den Weltmärkten anbieten zu können.

«Mit der Akquisition der Firma Zifru und der Marke Snapz ist es uns gelungen, Einkaufs-, Produktions- und Vermarktungserfahrung zu übernehmen»

wie Hochdorf Managing Director Cereals & Ingredients, Michel Burla in der Mitteilung sagt. Gemäss Burla sei durch die Integration von Zifru und Snapz die Basis für eine optimale Produktion und Vermarktung gesunder Kindersnacks geschaffen worden. Der Vollzug der Akquisition erfolgte per Ende Oktober 2017. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.