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Weinmarketing neu aufgegleist

Weinmarketingorganisation Swiss Wine Promotion (SWP) wird eine Aktiengesellschaft.

von Anna Aznaour

Die Weinmarketingorganisation Swiss Wine Promotion (SWP) hat sich in diesem Sommer neu aufgestellt, aus dem Verein wurde eine Aktiengesellschaft.
«Die Umwandlung war unverzichtbar, um unsere neue Strategie umzusetzen und die nationalen Interessen beim Weinmarketing vor die regionalen zu stellen»
sagt SWP-VR-Präsident Marcel Wiederkehr. Im früheren neunköpfigen Vorstand sassen sechs Vertreter der Regionen, die sich in einem konstanten Interessenkonflikt befanden. Der heutige Verwaltungsrat besteht aus fünf neutralen Personen, die allein dem Schweizer Wein verpflichtet sind. Die Regionen können als Aktionäre von SWP mitreden. Was gleich bleibt, ist die Finanzierung. Das Geld stammt zum einen aus Abgaben, welche die Weinproduzenten bezahlen, und zum Anderen vom Bund, der zu einer Summe, welche die Organisation aufbringt, die gleiche Summe dazugibt. In der Schweiz werden jährlich rund 250 Mio. Liter Wein getrunken, Tendenz sinkend. Im Inland selber werden 100 Mio. Liter produziert, der grösste Teil davon wird auch hierzulande konsumiert. 59 % der Romands achten auf Schweizer Herkunft, in der Deutschschweiz sind es nur 29 %. Viele Konsumenten verstünden nicht, weshalb der Schweizer Wein teurer sei als der importierte, sagt SWP-Direktor Jean-Marc Amez. Genau hier wolle man mit dem Marketing ansetzen. Denn die Schweizer Topografie ermögliche keinen stark mechanisierten Weinbau wie in andern Ländern. Die Zukunft liege in hervorragender Qualität und in autochtonen Sorten.
Martin Wiederkehr.
Jean-Marc Amez-Droz.

Die Weinmarketingorganisation Swiss Wine Promotion (SWP) hat sich in diesem Sommer neu aufgestellt, aus dem Verein wurde eine Aktiengesellschaft.

«Die Umwandlung war unverzichtbar, um unsere neue Strategie umzusetzen und die nationalen Interessen beim Weinmarketing vor die regionalen zu stellen»

sagt SWP-VR-Präsident Marcel Wiederkehr. Im früheren neunköpfigen Vorstand sassen sechs Vertreter der Regionen, die sich in einem konstanten Interessenkonflikt befanden. Der heutige Verwaltungsrat besteht aus fünf neutralen Personen, die allein dem Schweizer Wein verpflichtet sind. Die Regionen können als Aktionäre von SWP mitreden.
Was gleich bleibt, ist die Finanzierung. Das Geld stammt zum einen aus Abgaben, welche die Weinproduzenten bezahlen, und zum Anderen vom Bund, der zu einer Summe, welche die Organisation aufbringt, die gleiche Summe dazugibt.

In der Schweiz werden jährlich rund 250 Mio. Liter Wein getrunken, Tendenz sinkend. Im Inland selber werden 100 Mio. Liter produziert, der grösste Teil davon wird auch hierzulande konsumiert. 59 % der Romands achten auf Schweizer Herkunft, in der Deutschschweiz sind es nur 29 %. Viele Konsumenten verstünden nicht, weshalb der Schweizer Wein teurer sei als der importierte, sagt SWP-Direktor Jean-Marc Amez. Genau hier wolle man mit dem Marketing ansetzen. Denn die Schweizer Topografie ermögliche keinen stark mechanisierten Weinbau wie in andern Ländern. Die Zukunft liege in hervorragender Qualität und in autochtonen Sorten.