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Romer investiert in Technik

Romer’s Hausbäckerei rüstet auf für die Zukunft. Der Backwarenhersteller baut das Produktionsgebäude um 1200 m2 aus und nutzt den gewonnenen Raum für den Einbau von umweltfreundlich betriebenen Spiralfrostern.

von pd/hps

Das Produktionsgebäude von Romers Hausbäckerei wird um 1200 Quadratmeter erweitert. (Bilder: zvg)

Der Baustart soll im Laufe des Jahres erfolgen, die Bewilligung sei erteilt, schreibt der Backwarenhersteller Romers Hausbäckerei in der Medienmitteilung. Mit der Erweiterung des bestehenden Produktionsgebäudes in Benken SG investiere Romers  in die Zukunft und in eine weitere Verbesserung ihrer umweltschonenden Produktion. Die Wand des Produktionsgebäudes werde auf der Nordseite auf allen drei Stockwerken um acht Meter nach aussen versetzt. Dadurch entstehe eine zusätzliche Fläche von 1200 Quadratmetern, welche die Bauherrin für den Einbau von drei neuen Spiralfrostern nutzt, weil sie die im Einsatz stehenden Geräte altershalber ersetzen muss.

Spiralfroster haben die Aufgabe, Lebensmittel sofort nach dem Backen tiefzukühlen. Dabei laufen die Produkte auf einem Förderband je nach Grösse 40 bis 60 Minuten durch die Anlage. Jeder Spiralfroster verarbeitet pro Stunde 600 bis 700 Kilogramm Backwaren. Gegenüber konventionellen Tiefkühlgeräten hat diese Methode den Vorteil, dass nur die Produkte selbst und keine Backbleche oder Blechrechen mitgefroren werden. Das spare viel Kälteenergie. Dank des Anbaus könne die Grossbäckerei die neuen Froster installieren, während die alten noch in Betrieb sind. Dadurch entstünden praktisch keine Produktionsunterbrüche.