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Pepsi will Sodastream übernehmen

Der amerikanische Getränke- und Lebensmittelkonzern will für Sodastream 3,2 Milliarden Dollar bezahlen.

von pd/hps

Bringt Sprudel ins Wasser: Sodastream. (Bild: zvg)
Pepsi - Homemade.

Der Getränkehersteller Pepsico übernimmt den israelischen Wassersprudler Sodastream. Für den US-Konzern deutet sich damit ein Strategiewechsel in Richtung einer gesünderen Ernährung an. Der Lebensmittelkonzern biete den Aktionären 144 Dollar je Aktie, teilte Pepsico am Montag mit. Das wäre ein 32-prozentiger Aufschlag auf den Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage, wie Medienanalysten ausrechneten. Gesamthaft zahle Pepsico für den israelischen Sprudelgeräte-Hersteller Sodastream für 3,2 Millarden Dollar.

Kurz vor dem Abschied lande Indra Nooyi noch einmal einen Coup, schrieb das Manager-Magazin zum Kauf des Unternehmens, das zuletzt 543 Millionen Dollar Gewinn gemacht hatte. Die abtretendes 62-jährige Chefin wird das Unternehmen Ende Jahr verlassen. Die Führungsspitzen beider Konzern hätten der Übernahme bereits zugestimmt. Sodastream bringe die Möglichkeiten Pepsicos voran, «personalisierte Getränkelösungen für Zuhause weltweit» anzubieten, sagte Präsident Ramon Laguarta. Sodastream-Direktor Daniel Birnbaum sagte: «Ich freue mich, dass unser Team Zugang haben wird zu PepsiCos enormen Ressourcen.» 2014 war das Unternehmen in die Kritik geraten, weil es die Sprudler im von Israel besetzten Westjordanland herstellen liess. Kurze Zeit darauf verlegte das Unternehmen seine Produktion nach Israel.