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Lebensmittelgesetz: Betriebe schneiden bei Kontrollen gut ab

2017 haben sich die Betriebe in 87 Prozent der Fälle gut bis sehr gut an das geltende Lebensmittelrecht gezeigt. Das zeigen Kontrollen der Kantone.

von pd/mos

Die Kontrolleure schauten 2017 genau hin. (Bild BLV)

46174 Inspektionen in Lebensmittelbetrieben machten die zuständigen Behörden der Kantone und Liechtensteins 2017. In 86,9 Prozent der Fälle hielten sich die Betriebe dabei gut bis sehr gut an das geltende Lebensmittelgesetz (2016: 86 Prozent), wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in seinem Überblick über die amtlichen Kontrollen 2017 schreibt. Das Resultat sei insgesamt zufriedenstellen und stabil, schreibt das BLV.

2017 wurden ausserdem insgesamt 40 096 Lebensmittelproben (ohne Trinkwasser) und 2411 Proben von Gebrauchsgegenständen untersucht. Bei den Lebensmitteln wurde die höchste Beanstandungsquote bei Kochpökelware (34 %) festgestellt, und zwar am häufigsten aus mikrobiologischen Gründen. Bereits 2016 war bei der Kochpökelware mit einer Beanstandungsquote von 35 % eine praktisch identische Situation festgestellt worden.

Bei den Gebrauchsgegenständen betraf die höchste Beanstandungsquote metallische Gegenstände mit Schleimhaut- oder Hautkontakt (41 %) aufgrund der Zusammensetzung und der Verunreinigungen.

431 Proben wurden auf Mykotoxine untersucht, wobei 12 (2.7 %) nicht konform waren. 2767 Proben wurden auf Pestizidrückstände untersucht, von denen 261 Proben (9.4 %) nicht konform waren, heisst es in dem Bericht weiter.