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Herkunftsnachweis für Vacherin Fribourgeois

Für den Vacherin Fribourgeois sollen Herkunftsnachweiskulturen entwickelt werden. Das haben die Delegierten der Sortenorganisation entschieden.

von pd/wy

Bei verschiedenen Schweizer Käsesorten werden Herkunftsnachweiskulturen bereits für die Betrugsbekämpfung eingesetzt. Nun hat auch die Sortenorganisation Vacherin Fribourgeois beschlossen, für ihren Käse solche Kulturen einzuführen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Delegierten hätten eine entsprechende Investition genehmigt, damit die Eidgenössische Forschungsanstalt Agroscope solche Kulturen entwickeln könne. Damit kann der echte Vacherin Fribourgeois bei jeder Etappe der Affinage und auch als geriebener Käse identifiziert werden. Die Entwicklung dauert vier Jahre, dabei sollen mindestens zwei verschiedene Kulturen entwickelt werden, um Fälschungen zu verhindern. Ab 2022 soll Vacherin Fribourgeois mit Markerkulturen produziert und verkauft werden.

Ferner lancierte die Interprofession eine neue Kommunikationskampagne. Unter dem Slogan «Den Moment geniessen» fokussiert sie auf die Poya, als Alpaufzug ein starkes Symbol des Kantons Freiburg. Dazu wurde auch eine Homepage eingeführt, eine erhöhte Präsenz auf Social Media, ein aktualisiertes Merchandising und eine bessere Koordination zwischen den verschiedenen Marketingmassnahmen und Marktakteuren.