Datum: Branche:

Schneider-Ammann trifft Minister aus Indonesien und Malaysia

Bundesrat Johann Schneider-Ammann trifft die malaysische Agrarministerin Teresa Kok Suh Sim und den indonesischen Handelsminister Enggartiasto Lukita zu Gesprächen über ein Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten, Malaysia und Indonesien.

von pd/hps

Die malaysische Agrarministerin Teresa Kok Suh Sim. (Bilder: zVg)
Der indonesische Handelsminister Enggartiasto Lukita.
Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

Im Mittelpunkt der beiden Treffen stehen gemäss Mitteilung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), die laufenden Verhandlungen über ein EFTA-Freihandelsabkommen. Das Treffen zwischen Bundesrat Johann Schneider-Ammann mit der Agrarministerin Teresa Kok Suh Sim, findet in Bern statt. Dasjenige mit dem indonesischen Handelsminister Enggartiasto Lukita in Zürich.

Insbesondere die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Indonesien seien weit fortgeschritten, schreibt das WBF. Die Minister würden noch die verbleibenden offenen Punkte diskutieren, so dass die Gespräche auf Expertenstufe möglichst noch im Verlauf des Herbsts einem Abschluss zugeführt werden könnten. Zu den verbleibenden Fragen zählen gemäss WBF unter anderem die Bestimmungen in den Bereichen Warenhandel und geistiges Eigentum. Der Abschluss eines Freihandelsabkommens mit dem bevölkerungsmässig viertgrössten Land der Welt wäre ein wichtiger weiterer Meilenstein der schweizerischen Handelspolitik in Asien, so das WBF weiter.

Angesprochen werden soll der Handel mit Palmöl. Dabei werde Schneider-Ammann über die Implikationen der vergangenen Woche vom Ständerat verabschiedeten Motion «Keine Konzessionen beim Palmöl» für die laufenden Verhandlungen informieren und die grosse Bedeutung der Bemühungen für eine Verbesserung der Nachhaltigkeit dieses Agrarrohstoffs unterstreichen.

Im bilateralen Warenhandel mit Malaysia seien letztes Jahr 4 Milliarden Franken umgesetzt worden. In den Wirtschaftsbeziehungen mit Indonesien seien die Schweizer Direktinvestitionen, die im 2016 6,9 Milliarden Franken betrugen, hervorzuheben.