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Brotgetreide-Ernte fällt kleiner aus als 2017

Beim Brot- und Futtergetreide fällt die Ernte dieses Jahr tiefer aus als 2017. Das geht aus der Gesamterhebung des Branchenverbandes Swiss Granum hervor.

Die Trockenheit habe die Schweiz deutlich weniger stark tangiert als andere Länder. Trotzdem falle die Ernte an Brot- und Futtergetreide heuer tiefer aus als 2017. Dies schreibt die Branchenorganisation Swiss Granum in einer Mitteilung. Swiss Granum hatte Anfang September bei allen Erstübernehmern die Gesamterhebung für Getreide, Eiweisspflanzen und Raps durchgeführt. Die backfähigen Erntemengen aller Brotgetreidearten liegen laut Swiss Granum unter denjenigen des vergangenen Jahres. Beim Dinkel ist die Erntemenge leicht höher, weil die Produktionsfläche ausgedehnt wurde. Insgesamt beträgt die Brotgetreideernte 442'088 Tonnen, im Vorjahr waren es 446'430 Tonnen gewesen. Hafer am stärksten betroffen Bei allen Futtergetreidearten sind verglichen mit dem Vorjahr ebenfalls ebenfalls tiefere Erträge zu verzeichnen. Den stärksten Rückgang verzeichnet Hafer mit minus 24 Prozent und einer Gesamtmenge von 6368 Tonnen. Hafer wird grösstenteils als Sommergetreide angebaut und war deshalb von der Trockenheit stärker betroffen als Winterkulturen. Auch die Erntemenge von Raps liegt deutlich unter den Erwartungen: Erzielt wurden 77'478 Tonnen, angestrebt worden waren 90'394 Tonnen. Die Erntemengen für Körnermais, Soja und Sonnenblumen werden per Ende November erhoben. Die Körnermaisernte wird auf knapp 120'000 Tonnen geschätzt, die Sonnenblumenernte auf 15'000 Tonnen und die Sojaernte auf knapp 5'000 Tonnen.

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