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Emmi setzt auf die US-Sonne

Anspruchsvolle Konsumenten in den USA legen immer mehr Wert auf nachhaltig produzierte Lebensmittel. Dies nimmt sich Emmi zu Herzen und investiert in leistungsfähige Photovoltaikanlagen.

von hps

Photovoltaikdach von Emmi in Platteville USA.
Tim Omer leitete die Inbetriebnahme-Zeremonie des «Sonnendachs» der Fabrik. (Bilder: zVg)

«In Platteville geht die Sonne auf».  Mit diesem Satz bezeichnet der Zentralschweizer Milchverarbeiter sein jüngstes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Der US-amerikanische Spezialitätenkäse Emmi Roth investiert gemäss Medienmitteilung von Emmi, am Standort Platteville im Bundesstaat Wisconsin in eine leistungsstarke Photovoltaikanlage. Mit den 1600 Panels auf dem Dach könnten 15 Prozent des Elektrizitätsbedarfs der Fabrik gedeckt werden. Die jährliche Reduktion des CO2-Ausstosses betrage 500 Tonnen.

«Wir möchten den in unserer Branche tiefstmöglichen CO2-Fussabdruck erreichen»

So wird Tim Omer, Leiter Emmi Roth zur Investition zitiert. Denn anspruchsvolle Konsumenten in den USA würden immer mehr Wert auf nachhaltig produzierte Lebensmittel legen. Für Emmi sei es damit auf der Hand gelegen, das Umweltengagement in diesem Unternehmen zu forcieren und als Hersteller von Spezialitätenkäse ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen.

Der Export von Schweizer Käse in die USA hat jahrzehntelange Tradition. Seit 2009 besitzt Emmi in ihrem wichtigsten Auslandmarkt den USA, auch eine Käserei. Die heutige Emmi Roth USA geht auf die 1911 vom Schweizer Auswanderer Otto Roth gegründete Otto Roth & Company zurück. Über die letzten 100 Jahre hat sich dieses Unternehmen als Anbieter von Spezialitätenkäse aus der Schweiz und eigener Produktion etabliert.