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Hogan lehnt Hilfen für Zuckermarkt ab

EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat sich gegen Marktstützungsinstrumente im Zuckermarkt ausgesprochen.

Angesichts des Preiseinbruchs auf dem Zuckermarkt hatte eine Reihe von Mitgliedstaaten unter Führung Italiens die Kommission aufgefordert, dem Sektor mit Marktstützungsmassnahmen unter die Arme zu greifen. Auch Spanien, Frankreich, Polen, Rumänien, Ungarn und Griechenland forderten Brüssel zu entsprechendem Handeln auf. Demgegenüber sind Deutschland, Dänemark und die Slowakei, gemäss topagrar.de, kritisch gegenüber Markteingriffen. 

Agrarkommissar Phil Hogan hat sich jedoch gegen die staatliche Einlagerung von Zucker im Rahmen der EU-Krisenintervention sowie die Anwendung anderer Marktstützungsinstrumente ausgesprochen. Die Einlagerung des überschüssigen Zuckers über Ankaufprogramme habe «keinen Effekt» auf die Marktsituation, sei allerdings mit hohen Kosten für den europäischen Steuerzahler verbunden, konstatierte der Ire in einem Bericht auf  topagrar.de.

Zwar erkenne auch Hogan die schwierige Situation der europäischen Zuckerproduzenten. So lagen die EU-Zuckerpreis im August auf einem Rekordtief von etwa 350 Euro pro Tonne und damit 140 Euro unter dem Niveau von September 2017. Und Hogan erwarte auch keine schnelle Markterholung. Doch Hogan hielt fest, dass die schlechte Rübenernte  mit 9 % tieferen Erträgen als im Vorjahr zumindest eine gewisse Entlastung auf der Angebotsseite böte.

Darüber hinaus hätten für den EU-Zuckermarkt wichtige Akteure in Frankreich, den Niederlanden und aus dem Vereinigten Königreich einen Produktionsrückgang in Aussicht gestellt. Auch dies schaffe Entlastung und zeige, dass sich die EU nach der Abschaffung der Zuckerquoten im vergangenen Jahr dem freien Markt annähere, wie Hogan auf topagrar zitiert wird.  

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