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Hug exportiert mehr und lanciert «Ruby-Chocoly»

Der Süsswarenhersteller konnte im letzten Jahr seinen Umsatz um 1,8 Prozent steigern - vor allem im Export. In den nächsten Tagen sollen ausserdem Ruby-Chocoly lanciert werden.

von hps

Andreas Hug, CEO von Hug AG, Malters, kann zufrieden sein.

 Die HUG-Backwaren-Gruppe ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2018. Neben der allgemein guten Konsumentenstimmung hätten die drei Marken HUG, DAR-VIDA und Wernli mit ihren Innovationen einen grossen Beitrag geleistet.

«Während der Konsum von Backwaren in der Schweiz stagniert und die Schweizer Produktion insgesamt rückläufig ist, wollen wir künftig vermehrt mit Innovationen wachsen», sagte Andreas Hug, Geschäftsleiter der Hug AG an der Medienkonferenz in Malters.

So steigerte der Süssgebäckhersteller seinen Umsatz um 1,8 Prozent, von 116,6 Millionen auf 118,5 Millionen Franken. Auch der Absatz stieg von 11 466 auf 11 509 Tonnen. Das Wachstum wurde vor allem im Export erzielt, der Export beträgt 16 Prozent des gesamten Sortiments des Zentralschweizer Unternehmens. Bei einzelnen Produkten, wie zum Beispiel den Tartelettes, beträgt der Exportanteil 73 Prozent.

Hug lanciert ausserdem in den nächsten Tagen eine neue Variante aus der Reihe von «Choco Petit Beurre». Dabei wird die neue Schokolade, «Ruby», die im Herbst 2017 von Barry Callebaut als vierter Schokoladentyp lanciert wurde, in Form eines dünnes Schokoladen-Plättchen, auf ein dunkles Petit Beurre gegossen.