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Ricola wächst vor allem in Asien und den USA

Die Bonbonherstellerin Ricola hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 hinter sich. Der Umsatz des Schweizer Familienunternehmens stieg um 4,4 Prozent auf rund 339 Millionen Franken. Zum Wachstum beigetragen haben vor allem der asiatische Raum und die USA.

von sda/mos

Ricola hat eine Tochtergesellschaft in China gegründet. (Bild zvg)

Angesichts des positiven Geschäftsgangs und dem Wachstum im Ausland hat sich das Unternehmen zudem per Januar 2019 eine neue Gruppenstruktur verpasst und den Konzern in der neuen Ricola Group AG zusammengefasst. Hinzu kam  die Gründung einer Ricola-Tochtergesellschaft (Ricola Trading Ltd.) in China. Seit Anfang Jahr ist Ricola ausserdem am deutschen Vermarkter CFP Brands beteiligt, damit erhöhe Ricola die Präsenz in diesem wichtigen Markt weiter, heisst es in der Mitteilung des Unternehmens.

Thomas P. Meier neuer CEO von Ricola

Auch in der Führungsetage kam es zu Veränderungen, wie Ricola am Mittwoch mitteilte. Felix Richterich, der die Firma 27 Jahre lang führte, konzentriere sich seit Mai 2019 auf seine strategische Rolle als Präsident des Verwaltungsrates. Zeitgleich übernahm Thomas Meier, bisher CEO von Franke Coffee Systems, die operative Leitung.

100 Bauern unter Vertrag

Das Unternehmen exportiert Kräuterspezialitäten in mehr als 50 Länder und ist bekannt für Schweizer Qualität. 1930 gegründet, mit Firmenhauptsitz in Laufen bei Basel sowie Tochterfirmen in Europa, Asien und den USA, produziert Ricola mittlerweile rund 60 Sorten Kräuterbonbons und Teespezialitäten.  Ricola hat mit über 100 Bauern aus dem Schweizer Berggebiet fixe Abnehmerverträge geschlossen und beschäftigt weltweit 500 Mitarbeitende.