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Der «Apfel» ist gelegt

Der Mostobstverarbeiter Ramseier baut im luzernischen Oberkirch eine Erlebniswelt. An der Grundsteinlegung wurde ein aus Zement gegossener Apfel symbolisch in den Boden eingemauert.

von pd/hps

So soll die Erlebniswelt aussehen. (Bilder: zVg)
Christian Consoni, CEO Ramseier und Ladina Aregger, Gemenderätin von Oberkirch beim Spatenstich.
Der Grund(Apfel)-stein.

Der Apfel, gegossen vom Bildhauer Roland Graf, stehe für die Mostobstkompetenz der Ramseier Suisse AG, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt. Ramseier verarbeitet nach eigenen Angaben zwischen 50 und 60 Prozent der gesamten jährlichen Ernte in der Schweiz. Dies sind bis zu 70 000 Tonnen Mostobst von 7000 Bauern. Diese Leistung will das Unternehmen nun mit einer «Erlebniswelt» verdeutlichen. Dafür investiert Ramseier einen Betrag im einstelligen Millionenbereich.

Der Aushub wurde bereits getätigt. «Zum Zeitpunkt der Grundsteinlegung steckt bereits viel Arbeit in diesem Projekt», wie Christian Consoni, CEO von Ramseier in der Mitteilung zitiert wird. Der Bau, der von lokalen Handwerkern realisiert und für dessen Fassade Schweizer Holz verwendet werde, soll im Frühjahr 2020 eröffnet werden, wie Ramseier weiter schreibt. Mit der Erlebniswelt, die 200 Meter vom Bahnhof Sursee gleich neben dem Betriebsgebäude der Ramseier entsteht, soll ein Ausflugsziel für die Region geschaffen werden.