Datum: Technologie:

Mit der App zur «Lebensmittelrettung»

Hero will gegen Foodwaste vorgehen und tritt als erster Lebensmittelproduzent in der Schweiz in eine Kooperation mit dem Startup «Too Good To Go».

von pd/hps

Mit der App können die Nutzer Hero-Klassiker bestellen. (Bild: zVg)

Too Good To Go ist eine Bewegung zur Rettung von Lebensmitteln und will eine Community aufbauen, in der jeder die Möglichkeit hat, sich gegen Food Waste einzusetzen. Das Startup wurde 2016 in Dänemark gegründet und ist seit Sommer 2018 in der Schweiz aktiv. Die App verzeichnet in der Schweiz rund 480 000 registrierte Nutzer. Aktuell gibt es die Bewegung in 13 europäischen Ländern, über 28 000 gastronomische Betriebe sind auf der Plattform, rund 1500 davon in der Schweiz. Seit der offiziellen Gründung im Juni 2018 hätten in der Schweiz bereits über eine halbe Million Mahlzeiten gerettet werden können, wie Hero in einer Medienmitteilung schreibt.

Das Unternehmen wolle ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen und gehe als erster Lebensmittelproduzent in der Schweiz eine Kooperation mit «Too Good To Go» ein. Auf der App «Too Good To Go» bietet Hero Produkte mit kurzer Haltbarkeit an. Im Hero-Shop in Lenzburg können Nutzer auf der App von «Too Good To Go» Essen retten. Die Nutzer bestellen und bezahlen ihr Überraschungspaket direkt auf der App. Der Preis pro Paket liege bei etwa einem Drittel des regulären Preises. Bei Hero in Lenzburg liege der Preis beispielsweise für ein Mix-Paket bei 14.90 (Aktionspreis) anstatt 45 Franken (regulärer Preis). Die Pakete könnten dann im Hero Shop vom Nutzer selbst zwischen 13:15 und 18 Uhr abgeholt werden. Die Inhalte der Pakete setzen sich aus verschiedenen Angeboten mit Hero-Klassikern, aus dem Baby- oder dem Gastro-Sortiment zusammen.

Website: toogoodtogo.ch