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Erfolgreiches erstes Halbjahr für den Vacherin Fribourgeois

Mehr produziert, mehr exportiert, mehr konsumiert: Die Branchenorganisation des Vacherin Fribourgeois ist zufrieden mit dem ersten Semester 2019. Und sie prüft den Einsatz von Melkrobotern.

von pd/mos

Der Vacherin Fribourgeois kommt gut an. (Bild zvg)

Das erste Halbjahr 2019 war für die Branchenorganisation Vacherin Fribourgeois (BOVF) sehr erfreulich, wie sie in einer Medienmitteilung anlässlich ihrer Generalversammlung schreibt. Der Export konnte um 17 Prozent gesteigert werden und die Produktion stieg um 100 Tonnen (+7,2 Prozent). Und auch der Konsum habe über alle Sorten von Vacherin Fribourgeois AOP zugenommen (traditionell, alpage, bio und Fondue), weshalb es trotz der Produktionssteigerung im September keinen Überschuss gebe.

Sind Melkroboter zulässig?

Die BOVF hat sich auch mit dem Einsatz von Melkrobotern befasst. Die ersten Befunde eines Berichtes der Branchenorganisation zeigten, dass neue Technologien durchaus Vorteile bringen könnten, vor allem beim Tierwohl und bei der Arbeitsorganisation auf dem Hof, schreibt die BOVF. In den nächsten Monaten würden nun technische Analysen am Vacherin Fribourgeois durchgeführt, um den Einfluss der Melkart auf die Milchqualität zu bestimmen. Das Resultat werde entscheidend sein für den Beschluss der Branchenorganisation, die Automation der Melkerei unter bestimmten Bedingungen zu akzeptieren oder abzulehnen, heisst es in der Mitteilung.