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Konsumgüter-Riesen engagieren sich für Schutz der Biodiversität

19 Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um die biologische Vielfalt besser zu schützen. Lanciert hat die Initiative «One Planet Business for Biodiversity (OP2B)» Danone-Chef Emmanuel Faber.

von mos

Auf dem Klimagipfel der UNO hat am Montag Danone-CEO Emmanuel Faber die Initiative «One Planet Business for Biodiversity» (OP2B) offiziell lanciert. Insgesamt 19 grosse Unternehmen mit einem gemeinsamen Umsatz von 500 Milliarden US-Dollar beteiligen sich daran, wie es in einer Mitteilung von OP2B heisst. Dazu gehören auch Food-Giganten wie Nestlé, Barry Callebaut, Mars, Kellog Company, Jacobs Douwe Egberts oder Unilever.

Die Mitglieder verpflichten sich, die Biodiversität in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion zu erhalten und zu fördern. Konkret wollen die Unternehmen etwa die Abholzung von Wäldern stoppen und die regenerative Landwirtschaft fördern. Auch mit dem Einsatz von vielfältigen Rohstoffen in ihren Produkten wollen die Unternehmen zum Schutz der Biodiversität beitragen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Bis 2020 will das Bündnis konkrete Massnahmen erarbeiten, die die Mitglieder in ihrer Wertschöpfungskette umsetzen können.

«Der Schutz und die Wiederherstellung der Biodiversität ist entscheidend für die Nahrungsmittelproduktion und die Nahrungsmittelsicherheit», wird Nestlé-Chef Mark Schneider in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert.