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Getreide: Positive Bilanz für Schoggigesetz-Nachfolge

Die Getreidebranche hat nach dem Wegfall der Exportunterstützung durch den Bund auf Anfang 2019 eine privatrechtliche Lösung eingeführt, um die Marktanteile zu halten. Die erste Bilanz fällt laut Getreideproduzentenverband (SGPV) sehr positiv aus.

von lid

Positive Bilanz im ersten Jahr nach Einführung. (Bild lid)

Die Mengen an Schweizer Getreide in Exportprodukten seien gehalten worden, schreibt der SGPV in einer Medienmitteilung. Auch das Budget konnte eingehalten werden.

Dank der Beiträge der Getreideproduzenten konnte der Verband seinen Anteil an der Exportunterstützung finanzieren, wobei auch die Müller und Exporteure einen Teil davon finanzierten.

Die Produzentenbeiträge werden teilweise durch eine neue Getreidezulage des Bundes kompensiert. Diese beträgt für das aktuelle Jahr 128 Franken pro Hektar Brot- und Futtergetreide. Der Betrag liegt etwas über den Schätzungen des SGPV. Die Produzenten erhalten die Zulage in den nächsten Wochen zusammen mit anderen Direktzahlungen.