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6,4 Prozent des Einkommens gehen für Nahrungsmittel drauf

636 Franken gaben Schweizer Haushalte 2017 im Schnitt für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke aus. Dabei gibt es jedoch grosse Unterschiede je nach Haushaltstyp.

von pd/mos

6,4 Prozent des Bruttoeinkommens geben Schweizer Haushalte für Nahrungsmittel aus. (Symbolbild Pixabay)

Im Jahr 2017 betrug das durchschnittliche verfügbare Einkommen der Privathaushalte der Schweiz 6984 Franken pro Monat. Ein Grossteil dieses Betrags – nämlich 5281 Franken – wurde für den Konsum von Gütern und Dienstleistungen verwendet. Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke gaben die Haushalte im Schnitt 636 Franken pro Monat aus, dass sind 6,4 Prozent des Bruttoeinkommens. Dabei gibt es jedoch naturgemäss grosse Unterschiede je nach Haushaltstyp. Dies geht aus den Ergebnissen des Haushaltsbudgeterhebung 2017 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor, die das BSF am Dienstag veröffentlichte.

Während von 2015 bis 2017 die Einpersonenhaushalte unter 65 Jahren 351 Franken bzw. 5,1% des Bruttoeinkommens für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke ausgegeben haben, belaufen sich diese Ausgaben auf 1082 Franken bzw. 7,5% des Bruttoeinkommens bei Paaren mit drei und mehr Kindern. Diese Unterschiede sind bei einzelnen Nahrungsmittelgruppen zum Teil noch markanter: Für Fleisch zum Beispiel gaben Paare mit drei und mehr Kindern mit 232 Franken fast das viermal so viel wie Einpersonenhaushalte unter 65 Jahren (62 Franken).

Für alkoholische Getränke und Tabakwaren geben die Haushalte im Schnitt 105 Franken pro Monat aus.

Wohnen und Energie höchster Posten

Im Jahr 2017 verwendeten die Haushalte 53,3 Prozent des Bruttoeinkommens, also rund 5281 Franken, für Konsumausgaben. Dabei stellten die Ausgaben für Wohnen und Energie mit rund 1463 Franken (14,8 Prozent des Bruttoeinkommens) den wichtigsten Posten dar. Weitere wichtige Posten sind die Ausgaben für Verkehr (742 Franken, 7,5 Prozent), für Gast- und Beherbergungsstätten (579 Franken, 5,8 Prozent) sowie Unterhaltung, Erholung und Kultur (577 Franken, 5,8 Prozent).